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Burgruine Senftenberg
 
Geschichte

Von der ersten Wehranlage bis zu den Grafen von Starhemberg

Über neun Jahrhunderte Geschichte hoch über dem Kremstal.

Chronik

Die Burgruine Senftenberg im Wandel der Zeit

 
vor der Jahrtausendwende

Eine Wehranlage als Zufluchts- und Verteidigungsstätte der ersten Siedler besteht schon vor der Jahrtausendwende – der Bau einer gemauerten Höhenburg fällt wohl ins 11. Jahrhundert.

 
1197

Erstmals wird ein Ruedeger de Senftenberc urkundlich genannt.

 
1233

Erste urkundliche Erwähnung eines Schlosses Senftenberg als Besitz des Karl von Gutrat.

 
1407 / 1409

Unter den Herren von Wallsee wird die Burg im Zuge der Kämpfe um die Vormundschaft über Herzog Albrecht V. durch List erobert und zerstört.

 
1483

Der Besitz fällt durch Heirat an die Grafen von Schaunberg aus Eferding, die zur Betreuung der Burg eigene Pfleger anstellen.

 
1520 / 1529

Die Chronik der Stadt Krems berichtet vom Aufenthalt der gefürchteten Heckenreiter (Straßenräuber) in der Burg. 1529 dient sie als Zuflucht vor den Türken. Auf die Schaunberger folgen die Grafen von Grünbichel.

 
1625

Die Grafen von Grünbichel verlieren die Veste aufgrund ihres evangelischen Glaubens an die Fürsten zu Eggenberg.

 
Juni 1645

Die Schweden unter General Torstenson erobern die Burg, legen Feuer und lassen sie komplett ausbrennen. Seither ist sie eine Ruine.

 
1717

Kaiser Karl VI. verleiht die Herrschaft Senftenberg an die Grafen von Starhemberg – in deren Besitz sich die Ruine auch heute noch befindet.

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