Die Burgruine Senftenberg im Wandel der Zeit
Eine Wehranlage als Zufluchts- und Verteidigungsstätte der ersten Siedler besteht schon vor der Jahrtausendwende – der Bau einer gemauerten Höhenburg fällt wohl ins 11. Jahrhundert.
Erstmals wird ein Ruedeger de Senftenberc urkundlich genannt.
Erste urkundliche Erwähnung eines Schlosses Senftenberg als Besitz des Karl von Gutrat.
Unter den Herren von Wallsee wird die Burg im Zuge der Kämpfe um die Vormundschaft über Herzog Albrecht V. durch List erobert und zerstört.
Der Besitz fällt durch Heirat an die Grafen von Schaunberg aus Eferding, die zur Betreuung der Burg eigene Pfleger anstellen.
Die Chronik der Stadt Krems berichtet vom Aufenthalt der gefürchteten Heckenreiter (Straßenräuber) in der Burg. 1529 dient sie als Zuflucht vor den Türken. Auf die Schaunberger folgen die Grafen von Grünbichel.
Die Grafen von Grünbichel verlieren die Veste aufgrund ihres evangelischen Glaubens an die Fürsten zu Eggenberg.
Die Schweden unter General Torstenson erobern die Burg, legen Feuer und lassen sie komplett ausbrennen. Seither ist sie eine Ruine.
Kaiser Karl VI. verleiht die Herrschaft Senftenberg an die Grafen von Starhemberg – in deren Besitz sich die Ruine auch heute noch befindet.
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